must read: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31909/1.html
Ein konnektionistisches einfaches neurales Netz steuert einen adaptiv einen sechsbeinigen Laufrobotor. Eine einfache neuronale Architektur löst Problemstellungen, an denen aufwändige Differentialgleichungen scheitern. Robotor-Steuerung, wie sie sein soll.
]]>Fliegende Roboter werden immer leichter und kleiner. Im Stand fliegen kann er allerdings noch nicht. Interessant wären auch Info’s über die Akku-Laufzeit.
]]>“Die Wissenschaftler haben beinahe in Echtzeit einen Cortex mit einer Milliarde Neuronen und zehn Billionen Synapsen simuliert.”
Leider wird nichts darüber gesagt, ob der simulierte ‘Cortex’ z.B. Kartenbildung (topologieerhaltende Abbildungenen) leisten kann. Es werden überhaupt keine Angaben zu dem Verhalten der Simulation in verschiedenen Reizsituationen gemacht. Die Simulation einer realistischen Schabe in Echtzeit wäre weitaus spannender.
Mehr zum Streit über die Seriosität der Meldung, IBM könne ein Katzenhirn simulieren hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streit-um-IBMs-Katzenhirn-Simulation-867434.html
Man sollte langsam einen ‘Benchmark’ für die Nachbildung von Tier-Gehirnen austellen. Dabei solle eine Kommision von Biologen für eine ausgewählte Menge an Modell-Organismen einen typischen Verhaltenskatalog und deren typische Umgebungsreize aufstellen. Dies könnte z.B. für einen Fadenwurm ‘Verhalten bei Licht’, ‘Verhalten bei Schwerkraftverlagerung’, ‘verhalten bei Hindernissen’…’leichte Berührung’ sein. Für höhere Organismen fällt dieser Katalog entsprechend stärker aus…Diese Reizsituation könnte dann von einem Team in einer frei zugängliche Simulationsumgebung (Physical-Engine) umgesetzt werden und eine Art ‘neuronale’ Schnittstelle zu dem Modellorganismus hergestellt werden. Dabei darf die ‘Körperintelligenz’, also z.B. die realitätsnahe Simulation von Muskeln und Knochenbau nicht unterdrückt werden. An diesem Benchmark könnten die Simulationen getestet werden.
Eigentlich gibt es diesen Benchmark inoffiziell schon – die Konstruktion von Robotik-Tieren. Diese sind besitzen einen Körper und sind häufig zu proaktiver Interaktion mit der Umwelt in der lage.
Bereits die KI hat gelernt, dass intelligente Systeme ohne Körper oder einer Körper-Simulation einfach keinen Sinn machen.
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http://books.google.de/books?id=EDSLmqcamE4C&print…
Ein sehr empfehlenswerter Überlick über die Geschichte und die Zukunft der Forschung an neuronalen Netzen. Worauf das Buch leider nicht eingeht: die klassische Forschung an den Grundlagen findet nur noch eingeschränkt und in interdisziplinärer Zusammenarbeit statt. Die Kombination verschiedener Lernarchitekturen mit praktischen Einsatzfeldern dominiert bereits die Forschung. Die Bereitschaft zu echter Fakultätsübergreifender Zusammenarbeit ist allerdings mittlerweile eine wichtige Voraussetzung für die Bewilligung von Drittmitteln.
]]>…wenn es den Forschern jetzt noch gelingen würde, die einzelnen Streben lautlos ohne E-Motor bewegen zu lassen wären die Fördergelder für die nächste Antragsphase wahrscheinlich sicher!
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