|
|
must read: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31909/1.html Ein konnektionistisches einfaches neurales Netz steuert einen adaptiv einen sechsbeinigen Laufrobotor. Eine einfache neuronale Architektur löst Problemstellungen, an denen aufwändige Differentialgleichungen scheitern. Robotor-Steuerung, wie sie sein soll.
Fliegende Roboter werden immer leichter und kleiner. Im Stand fliegen kann er allerdings noch nicht. Interessant wären auch Info’s über die Akku-Laufzeit.
http://www.golem.de/0911/71338.html “Die Wissenschaftler haben beinahe in Echtzeit einen Cortex mit einer Milliarde Neuronen und zehn Billionen Synapsen simuliert.” Leider wird nichts darüber gesagt, ob der simulierte ‘Cortex’ z.B. Kartenbildung (topologieerhaltende Abbildungenen) leisten kann. Es werden überhaupt keine Angaben zu dem Verhalten der Simulation in verschiedenen Reizsituationen gemacht. Die Simulation einer realistischen Schabe in Echtzeit wäre weitaus spannender. Mehr zum Streit über die Seriosität der Meldung, IBM könne ein Katzenhirn simulieren hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streit-um-IBMs-Katzenhirn-Simulation-867434.html Man sollte langsam einen ‘Benchmark’ für die Nachbildung von Tier-Gehirnen austellen. Dabei solle eine Kommision von Biologen für eine ausgewählte Menge an Modell-Organismen einen typischen Verhaltenskatalog und deren typische Umgebungsreize aufstellen. Dies könnte z.B. für einen Fadenwurm ‘Verhalten bei Licht’, ‘Verhalten bei Schwerkraftverlagerung’, ‘verhalten bei Hindernissen’…’leichte Berührung’ sein. Für höhere Organismen fällt dieser Katalog entsprechend stärker aus…Diese Reizsituation könnte dann von einem Team in einer frei zugängliche Simulationsumgebung (Physical-Engine) umgesetzt werden und eine Art ‘neuronale’ Schnittstelle zu dem Modellorganismus hergestellt werden. Dabei darf die ‘Körperintelligenz’, also z.B. die realitätsnahe Simulation von Muskeln und Knochenbau nicht unterdrückt werden. An diesem Benchmark könnten die Simulationen getestet werden. Eigentlich gibt es diesen Benchmark inoffiziell schon - die Konstruktion von Robotik-Tieren. Diese sind besitzen einen Körper und sind häufig zu proaktiver Interaktion mit der Umwelt in der lage. Bereits die KI hat gelernt, dass intelligente Systeme ohne Körper oder einer Körper-Simulation einfach keinen Sinn machen.
http://books.google.de/books?id=EDSLmqcamE4C&print… Ein sehr empfehlenswerter Überlick über die Geschichte und die Zukunft der Forschung an neuronalen Netzen. Worauf das Buch leider nicht eingeht: die klassische Forschung an den Grundlagen findet nur noch eingeschränkt und in interdisziplinärer Zusammenarbeit statt. Die Kombination verschiedener Lernarchitekturen mit praktischen Einsatzfeldern dominiert bereits die Forschung. Die Bereitschaft zu echter Fakultätsübergreifender Zusammenarbeit ist allerdings mittlerweile eine wichtige Voraussetzung für die Bewilligung von Drittmitteln.
…wenn es den Forschern jetzt noch gelingen würde, die einzelnen Streben lautlos ohne E-Motor bewegen zu lassen wären die Fördergelder für die nächste Antragsphase wahrscheinlich sicher!
http://zool33.uni-graz.at/artlife/i-swarm Das Artificial-Life-Laboratory in Graz (Österreich) hat sich das Ziel gesetzt, einen 3×3x3mm großen Schwarmroboter zu entwickeln. In den verklinkten Papern existieren auch kleine Ansätze von Emergenz und Plastizität…
http://www.golem.de/0907/68213.html http://www.golem.de/0803/58478.html Auch sehr spannend - ich vermute es gibt z.Z. weltweit keine künstliche Flugmaschinen auf Basis von Flügeln, die wie Fledermäuse , Kolibris oder Libellen auf der Stelle fliegen können und dabei keine Geräusche produzieren…
http://www.heise.de/newsticker/Insekten-Cyborgs-fuer-Katastrophensc… …sie machen einfach, was sie wollen: Insekten! Das wollen amerikanische Wissenschaftler vom Pentagon bald verhindern. Mittels Elektroden, Chips und komplexer Microelektronik sollen ganze Schwärme von Grillen, Heuschrecken und Käfern für das amerikanische Militär in den Kampf ziehen…
Festo gelingt es durch geschickte Kombination von Körperintelligenz und Ingenieurskunst mit einfachen Mitteln sehr eindrucksvolle Bionik-Installationen zu überraschen. Ganz bewußt werden organische Bewegungsabläufe mit nahezu surrealen Elementen kombiniert, um die Illusion von ‘lebendigen Wesen’ in unserem Bewußtsein zu erzeugen. Die ‘Pinguine’ wurden sowohl zu Wasser, als auch zu Luft kontruiert, wobei ich die Luft/Zeppelin-Variante optisch am besten finde. Mittels Sonar-Sensoren wurden einfache ‘Reflexe’ benutzt, um die Zeppelin-Pinguine ‘autonom’ navigieren zu lassen. Wann beginnt Festo endlich, einfache konnektionistische neuronale Netze in die Microcontroller zu integrieren? Das könnte vielleicht die ‘Medienwirksamkeit’ der Installationen und das allgemeine Interesse (insbesondere International) signifikant erhöhen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||